Therapie-Methoden
Wirbelsäulen-Therapie
nach Dorn / Breuß
„Kranke Rücken soll man drücken“
Die Wirbelsäulen- und Gelenktherapie nach Dorn ist eine manuelle, sanfte Methode zur Korrektur von Wirbelfehlstellungen.
Die Wirbelsäule ist der zentrale Teil unseres Bewegungsapparates.
Von hier zweigen die Rückenmarksnerven ab, die fast alle Organe
unseres Körpers versorgen. Ist nun ein Wirbel verschoben oder
drückt auf den an dieser Stelle austretenden Nerv, so können
zum einen örtlich Schmerzen entstehen, aber auch Probleme in dem
Organ auftreten, den er versorgt.
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Nachfolgend einige Beispiele, die durch Wirbelfehlstellungen hervorgerufen werden können:
1. Halswirbel: Kopfschmerzen, Migräne
6. Halswirbel: Nackenschmerzen
2. Brustwirbel: Herzbeschwerden, Ängste
3. Brustwirbel: Bronchitis, Asthma
6. Brustwirbel: Magenprobleme, Sodbrennen
3. Lendenwirbel: Menstruationsbeschwerden, Blasenleiden
4. Lendenwirbel: Ischias, Hexenschuss
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Gleichlange Beine sind die Basis für eine gesunde Wirbelsäule
Zu Beginn einer jeder Behandlung stellt der Therapeut fest, ob bei
beide Beine gleich lang sind. Etwa 80% der Menschen, die unter
Rückenschmerzen leiden, haben zwei unterschiedlich lange Beine.
Die Ursache dafür ist z. B. ein Herausrutschen des
Oberschenkelknochens aus den Hüftschalen, aber auch
Fußgelenke und Kniegelenke können betroffen sein.
Begünstigt wird dies durch langes Sitzen, Fahren im Auto,
Überschlagen der Beine, Stürze und vielem mehr. Zu Beginn
einer jeder Dorn-Behandlung wird daher zuerst die Beinlänge
korrigiert.
Die Dorn-Therapie
Der Therapeut tastet mit den Daumen entlang der Wirbelsäule und
stellt dadurch fest, ob einzelne oder mehrere Wirbel Fehlstellungen
vorweisen. Überprüft wird die Wirbelsäule von unten nach
oben, d.h. vom Kreuzbein, der Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule
bis hin zur Halswirbelsäule.
Der verrutschte oder verdreht Wirbel wird dann mittels sanftem
Daumendruck wieder in die ursprüngliche Lage gebracht. Diese
Korrektur erfolgt nur in Bewegung. Der Patient bewegt je nach
betroffenem Wirbel entweder ein Bein, die Arme oder den Kopf mit. Eine
Korrektur in Ruhe wäre nicht möglich, da die
Beharrungskräfte der Muskulatur und Sehnen eine Veränderung
der Wirbellage nicht zulassen würden.
Dorn/Hock-Methode
Die Dorn/Hock-Methode ist eine von Burkhard Hock weiterentwickelte Therapie
zur Diagnose und Behandlung von Blockaden im Kreuzbein-/Darmbeingelenk (ISG).
Wie Hock nach jahrelanger Erfahrung in seiner Praxis erkannte, gehen die meisten
Probleme der Hüfte oder der Wirbelsäule mit einer ISG-Blockade einher. Es gibt
verschiedene Möglichkeiten, wie ein solcher Beckenschiefstand zustande kommt,
am häufigsten durch einen Sturz. Fällt der Patient auf einen Sitzbeinhöcker,
rotiert in der Regel das Hüftbein an dieser Seite und das dortige Kreuzdarmbeingelenk blockiert.
Die Hüfte ist in eine horizontale Fehlstellung geraten.
Viele der Wirbelsäulen- und Becken-Schmerzpatienten konnten sich an Stürze oder
Unfälle erinnern, die drei bis vier Jahre zurücklagen. Die dadurch verursachten
Schmerzen waren entweder durch Spritzen betäubt worden oder nach drei bis vier
Wochen von alleine wieder verschwunden. Nach circa drei Jahren wiesen jedoch
chronische Schmerzen, entweder im Bereich der Lendenwirbelsäule oder einer Hüftseite,
verbunden mit einer Ischialgie, auf die damals entstandene Fehlstellung hin.
Die Breuss-Massage
Die Breuss-Massage ist eine feine energetische Wirbelsäulenmassage,
die ihre Anwendung vor oder nach einer Dorn-Behandlung, aber auch als
selbständige Therapiemethode findet. Sie bewirkt eine sanfte Lockerung,
Energetisierung und Streckung der Wirbelsäule und des Kreuzbeins und ist
besonders angezeigt bei Bandscheibenleiden.
Rudolf Breuss war der Überzeugung, dass es keine degenerierten, sondern
lediglich unterversorgte Bandscheiben gibt. Durch die spezielle Massage
und das in großer Menge einmassierte Johanniskrautöl, sollen das Gewebe
und insbesondere die Bandscheiben wieder elastisch und geschmeidig werden.
Wissenschaftlich bewiesen ist diese Theorie nicht, die Erfahrung in der
täglichen Praxis bestätigt jedoch die Wirksamkeit. Das verwendete Johanniskrautöl
als Träger der Sonnenenergie, wirkt auf die Nerven, gegen Schmerzen und
Verspannungen, bei Verletzungen, Entzündungen und Schwellungen. Die Breuss-Massage
wirkt darüber hinaus auch allgemein entspannend, schmerzlindernd, vertrauensfördernd
und wohltuend auf Körper, Geist und Seele.
Indikationen sind unter anderem:
Bandscheibenleiden, Schlafstörungen, Schmerzsyndrome, Depressionen, Verspannungen
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Anwendung Dorn/Breuss:
Jede Art von Rückenschmerzen sowie (Beispiele):
Allergien, Asthma, Blasenbeschwerden, Brustbeschwerden, Galleschmerzen,
Herzbeschwerden, Hexenschuss, Ischias, Kniebeschwerden,
Leberbeschwerden, Magenbeschwerden, Rheuma,
Rückgratverkrümmung, Schleimbeutelentzündung in den
Armen Schmerzen in Unterarm/ Hand, Sitzbeschwerden, Verstopfung,
Verdauungsstörungen