Therapie-Methoden
der Traditionellen Chinesischen Medizin
Gua-Sha
Gua Sha ist eine Jahrtausend alte Behandlungstechnik, die traditionelle
in Asien im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin
eingesetzt wird. Man kann Gua Sha auch als eine Art Schabemassage
bezeichnen. Bei dieser Therapieform werden meistens Rücken oder
Nacken behandelt. Somit ist auch die Hauptindikation für diese
sehr effektive Therapie der Rückenschmerz. Ebenso können
Probleme im Bereich der Halswirbel-, Brustwirbel- und
Lendenwirbelsäule behandelt werden, aber auch Hüftleiden und
Kniebeschwerden.

Während der Behandlung
wird ein spezielles Öl auf die zu behandelnden Hautpartien
aufgetragen. Anschließend wird damit begonnen, mit einem
speziellen Schaber aus Jade auf diesen Flächen zu schaben.
Gestautes Blut wird an der Körperoberfläche bewegt, so dass
der Blutfluss zu Haut-, Muskel- und Bindegewebe sowie zu den inneren
Organen gefördert wird. Die nach der Behandlung stark
geröteten Hautstellen zeigen oft Blutergüsse (in, nicht auf
der Haut), was als Zeichen lokaler Disharmonien gesehen wird. Die durch
Massage erreichte Wiederherstellung normaler Stoffwechselvorgänge
wird vom Patienten meist als wohltuend und entspannend empfunden.
Muskuläre Steifheit und Schmerzen werden somit reduziert.
Gua Sha wird auch zu Beginn einer Erkältungskrankheit eingesetzt.
Dabei werden mittels dieser Schabetechnik pathogene Faktoren wie Wind
oder Kälte aus der Körperoberfläche ausgeleitet.
Bild: Quelle Therapeuten.de